

La Palma
La Isla Bonita – grün, steil und vulkanisch
La Palma trägt ihren Beinamen „La Isla Bonita“ mit Recht. Steile Gebirge, tiefe Barrancos, dichte Wälder, junge Vulkanlandschaften und eine wilde Küste liegen auf engem Raum nebeneinander. Die Insel ist ein Ziel für Wanderer, Naturfreunde, Sternenbeobachter und Reisende, die Ruhe mit abwechslungsreicher Landschaft verbinden möchten.





Grüne Insel im Nordwesten
La Palma liegt im Nordwesten des kanarischen Archipels. Im Vergleich zu ihrer Fläche erhebt sich die Insel sehr steil aus dem Atlantik. Der mächtige Gebirgskessel der Caldera de Taburiente, der Roque de los Muchachos und die Vulkankette Cumbre Vieja bestimmen das Relief. Die Landschaft reicht von feuchten Lorbeerwäldern bis zu schwarzen Lavafeldern und jungen Küstenbereichen.
Wandern und Natur
Ein dichtes Netz markierter Wege führt durch Kiefernwälder, Schluchten, Vulkanlandschaften und entlang historischer Verbindungswege. Besonders bekannt sind die Caldera de Taburiente, die Ruta de los Volcanes, Los Tilos und die Höhen am Roque de los Muchachos. Wegen der starken Höhenunterschiede sollte die Länge einer Tour nie nur nach Kilometern beurteilt werden.
Orte zwischen Tradition und Meer
Santa Cruz de La Palma ist eine der schönsten historischen Inselhauptstädte der Kanaren. Auf der Westseite liegen Los Llanos de Aridane und Tazacorte, im Süden Fuencaliente mit Vulkanen, Salinen und Weinbau. Kleine Orte, traditionelle Häuser und landwirtschaftliche Terrassen prägen große Teile der Insel.
Vulkanismus und Sternenhimmel
La Palma ist eine aktive Vulkaninsel. Der Ausbruch von 2021 hat die Landschaft im Westen sichtbar verändert. Gleichzeitig ist die Insel für außergewöhnlich dunkle Nächte bekannt. Auf dem Roque de los Muchachos befinden sich internationale Observatorien; der Schutz des Nachthimmels ist ein wichtiger Teil der Inselidentität.