

La Gomera
Schluchten, Lorbeerwald und stille Täler
La Gomera ist eine Insel der tiefen Schluchten, steilen Felswände und uralten Wälder. Im Zentrum liegt der Nationalpark Garajonay mit einem der wichtigsten Lorbeerwälder der Kanaren. An der Küste wechseln kleine Strände, Hafenorte und abgeschiedene Täler. Die Insel eignet sich besonders für Wanderer, Naturfreunde und Reisende, die eine ruhige, eigenständige Kanarenwelt erleben möchten.





Rund um den Garajonay
Vom zentralen Hochland ziehen zahlreiche Barrancos zur Küste. Dadurch sind die Wege zwischen benachbarten Tälern oft länger als es die Luftlinie vermuten lässt. Im Inselinneren liegt der Nationalpark Garajonay mit feuchtem Lorbeerwald, während die unteren Hänge trockener und sonniger werden.
Täler und Küstenorte
Valle Gran Rey ist das bekannteste Feriengebiet. San Sebastián ist Hauptstadt und wichtigster Fährhafen. Playa de Santiago liegt im trockeneren Süden, Hermigua und Agulo öffnen sich zur grüneren Nordseite. Jeder Bereich hat ein eigenes Landschafts- und Klimaprofil.
Wandern als beste Entdeckungsform
La Gomera besitzt ein dichtes Netz historischer Wege, die Dörfer, Aussichtspunkte und Naturgebiete verbinden. Viele Touren verlaufen steil und können bei Nässe rutschig sein. Wer langsam wandert, erlebt die starken Übergänge zwischen Nebelwald, Terrassenlandschaft, Palmenhainen und trockener Küste besonders intensiv.
Kultur mit eigener Sprache
Zu den bekanntesten Traditionen gehört der Silbo Gomero, eine Pfeifsprache, mit der früher über Schluchten hinweg kommuniziert wurde. Sie wird bis heute vermittelt und gehört zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe. Auch Musik, Handwerk, Palmhonig und lokale Küche geben der Insel ein eigenständiges Profil.