

El Hierro
Die stille Vulkaninsel im Westen
El Hierro ist die kleinste der sieben klassischen Kanareninseln – und gerade darin liegt ihr Reiz. Steile Küsten, alte Wacholder, Kiefernwälder, Lavafelder und kleine Orte bestimmen das Bild. Wer Ruhe, Natur und ursprüngliche Inselatmosphäre sucht, findet hier eine der eindrucksvollsten Landschaften des Archipels.





Eine Insel mit eigenem Rhythmus
El Hierro liegt am westlichen Rand des kanarischen Archipels. Die Entfernungen sind kurz, doch die Landschaft wechselt überraschend schnell: vom grünen Hochland über die weite Senke des El Golfo bis zu jungen Lavafeldern und den schwarzen Küsten im Süden. Große Ferienzentren fehlen. Stattdessen prägen kleine Orte, Landwirtschaft, Fischerei und eine sehr persönliche Gastfreundschaft das Inselbild.
Vulkanlandschaft und Natur
Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und zeigt ihre Entstehungsgeschichte besonders offen. Aussichtspunkte wie La Peña oder Jinama geben den Blick auf gewaltige Steilhänge und das El-Golfo-Tal frei. Im Westen stehen die vom Wind geformten Wacholderbäume des El Sabinar, im Inselinneren wachsen Kanarische Kiefern und Reste des feuchten Monteverde. Rund um La Restinga beginnt eine besonders klare und artenreiche Unterwasserwelt.
Reiseziel für Naturfreunde
El Hierro eignet sich für Wanderer, Taucher, Radfahrer und Reisende, die bewusst langsam unterwegs sein möchten. Die Insel lässt sich gut mit einem Mietwagen erkunden; viele Straßen sind kurvenreich und führen durch starke Höhenunterschiede. Beliebte Ziele sind Valverde, Frontera, La Restinga, El Pinar, Tacorón, der Mirador de la Peña und die abgelegenen Landschaften im Westen.
Nachhaltigkeit als Inselthema
El Hierro ist seit dem Jahr 2000 UNESCO-Biosphärenreservat und seit 2014 UNESCO Global Geopark. International bekannt wurde die Insel außerdem durch das Energiesystem Gorona del Viento, das Wind- und Wasserkraft miteinander verbindet. Der Anspruch, Naturraum und Lebensqualität zu bewahren, ist auf El Hierro besonders deutlich zu spüren.